„Trauer macht komische Sachen mit…“

“Trauer macht komische Sachen mit einem selbst.

Man vergisst Wörter.

Man steht mitten im Raum

und weiß nicht mehr,

was man da wollte.

Sie kommt nicht

wie im Film.

Kein Drama.

Keine große Musik.

Sie ist da

Und das

muss erstmal

reichen.”

Dieser ehrliche Beitrag von @vergissmeinnie berührt, weil er zeigt, wie leise, verwirrend und ungreifbar Trauer manchmal ist. Und längst nicht immer nur an den Tod eines geliebten Menschen.

Trauer begegnet uns auch, zum Beispiel:

…wenn ein geliebtes Tier steht,

…wenn Beziehungen zerbrechen,

…wenn ein Lebensabschnitt endet,

…wenn der Beruf nicht mehr trägt,

…wenn sich eine eigene Erkrankung oder die eines Zugehörigen einschleicht,

…wenn sich der Alltag plötzlich fremd anfühlt.

Nicht immer Tränen.

Oft einfach Nebel.

Leere.

Ein Moment, der nachhallt.

Ein Gedanke, der hängen bleibt.

Eine Stimme im Kopf, die fehlt.

Trauer braucht keinen großen Auftritt. Sie will einfach gesehen und gehört werden – so wie sie ist.

Wenn Du Dich darin wiederfindest. Du bist nicht allein. Wir sehen Dich.