Den größten Schatz, den die Hospizdienste haben, sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen. Sie stellen sich dem Thema Sterben, Tod und Trauer und sie bilden die Basis der Hospizarbeit – sogar der Hospizbewegung weltweit. Denn Menschen haben es verdient, in Extremsituation begleitet zu werden.
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Den größten Schatz, den die Hospizdienste haben, sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen. Sie stellen sich dem Thema Sterben, Tod und Trauer und sie bilden die Basis der Hospizarbeit – sogar der Hospizbewegung weltweit. Denn Menschen haben es verdient, in Extremsituation begleitet zu werden.
Das Ehrenamt ist die Seele und das Fundament der Hospizarbeit. Hauptaugenmerk der ehrenamtlichen Tätigkeit liegt in der psychosozialen Begleitung schwer erkrankter und sterbender Menschen sowie ihren Zugehörigen aller Altersstufen.
Ehrenamtliche Begleiter spenden Zeit, sind für die Menschen da, gehen auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein. Somit sind sie Teil einer großen Hospizfamilie, die zusammen das Netz bilden, das trägt.
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich im hope Zentrum ehrenamtlich zu engagieren. Dabei gilt es vorher die Entscheidung zu treffen, ob ein Engagement eher im Kinder- und Jugendbereich oder im Bereich der Erwachsenen in Frage kommt.
Ehrenamtliche Hospizbegleiter begleiteten schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Zugehörigen im Erwachsenenalter auf ihrem letzten Lebensweg.
Oftmals ist die gemeinsame Wegstrecke, die man gemeinsam zurücklegt, nur nach Wochen oder Tagen bemessen. Dabei stehen die Betroffenen im Mittelpunkt der Begleitung.
Frei nach dem Motto „Ich kann das Schicksal nicht ändern, das dir das Leben auferlegt, aber ich kann hinter dir stehen und dir Halt geben.“ sind die ehrenamtlichen Hospizbegleiter mit viel Einfühlungsvermögen bei den Menschen, die Begleitung brauchen.
Wenn Kinder oder Jugendliche lebensverkürzt oder lebensbedrohlich erkranken, stellt dies die gesamte Familie vor besondere Herausforderungen. Das Leben ändert sich grundlegend.
Unsere ehrenamtlichen Familienbegleiter möchten betroffene Familien im Alltag zu Hause begleiten, unterstützen, entlasten und stärken. Dabei flechten sie sich dort ein, wo sie am meisten gebraucht werden.
Familienbegleiter können so zu einem wichtigen Teil der betroffenen Familien über sehr lange Zeiträume werden. Vertrauensvoll gehen sie mit ihnen gemeinsam den Weg der schweren Erkrankung der Kinder und Jugendlichen und schauen dabei auf das Wohlergehen aller Familienmitglieder.

Im Laufe unserer Arbeit erleben wir immer wieder, dass sich viele Menschen erst dann mit den Themen Sterben, Tod und Abschied auseinandersetzen, wenn sie selbst betroffen sind oder einen nahestehenden Menschen zu Hause begleiten. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeitenden sind dann ein ganz große Hilfe und gleichzeitig sind gemachte Erfahrungen auch Impuls und Ansporn für Menschen, sich selber ehrenamtlich betätigen zu wollen.
In unseren Ehrenamtsbefähigungsseminaren vermitteln wir Grundlagen der Begleitung, Kommunikation und Achtsamkeit. So entsteht Raum für Mitgefühl, Verständnis und eine liebevolle Zuwendung – sowohl zu den Betroffenen als auch zu sich selbst.
Unser Ziel ist, Orientierung und Sicherheit im Netzwerk der Versorgung zu fördern, damit Kraft und Energie bleiben für das, was im Mittelpunkt steht: die Zeit miteinander.
Für einen professionellen Umgang mit den Themen Trauer, Tod und Sterben braucht es besonderes Einfühlungsvermögen und eine feste, innere Haltung.
Bei monatlichen Gruppentreffen werden regelmäßig, spezialisierte Bildungsangebote sowie die Möglichkeit des intensiven Austausches miteinander unter Leitung der Koordinator:innen durchgeführt. Des Öfteren laden wir Fachreferent:innen ein, da facettenreiche Kernkompetenzen gefragt sind.
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Ohne das Engagement aller ehrenamtlichen Mitarbeiter unseres „hope“ Zentrums wäre Hospizarbeit undenkbar. Ehrenamtliche sind die Seele und das starke Fundament unseres Tun und Handelns. Somit sind sie der kostbarste Schatz den wir haben, denn ohne sie wäre unser Dienst am Menschen nicht machbar.
Ehrenamtliche engagierte Menschen sind das Fundament der Hospizarbeit.
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